Heimatverein Hoysinghausen

 

Denkmal

Als erster aus dem Dorf musste Wilhelm Hormann im 2. Weltkrieg sein Leben lassen. Er starb bereits am 17. September 1939. Im Verlauf des Krieges kamen noch 25 weitere junge Männer hinzu, die nicht in die Heimat zurückkehrten. Die Trauer um sie war groß. Sie sollten, ebenso wie die Gefallenen des 1. Weltkrieges, auch eine würdige Stätte des Gedächtnisses finden; dafür bot sich das 1923 errichtete Ehrenmal geradezu an.
 
Es war eine Selbstverständlichkeit, dass an dieser Stelle auch der Gefallenen und Vermissten der Vertriebenen gedacht werden sollte. Einheimische und Vertriebene kamen schnell überein, die Namen aller Umgekommenen auf Tafeln schreiben zu lassen und durch diese das alte Ehrenmal zu erweitern.

Am Sonntag, 18. November 1951 fand die Einweihung der Gedenktafeln statt. 

 
Die gesamte Gemeinde und mit ihr auch die Verwandten der Gefallenen aus den Nachbargemeinden hatten sich eingefunden. Den eigentlichen Weihakt eröffnete Pastor Billeb, Uchte, mit zu Herzen gehenden Worten, die unter dem Thema standen: „Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an.“


Die beiden Ehrentafeln wurden enthüllt.

Hier ein paar Fotos der Einweihung vom 18. November 1951

Denkmal Bild 1

Denkmal Bild 2

Denkmal Bild 3

 

Immer noch kommen jedes Jahr am Volkstrauertag Vorstände und Vereinsmitglieder aller Hoysinghauser Vereine zur Kranzniederlegung zusammen, um der in den Weltkriegen Gefallenen zu gedenken.

 

 

Im Sommer 2013 wurde das Denkmal neu bepflanzt.

Denkmal Bepflanzung 1

Denkmal Bepflanzung 2